Die traditionellen Kenntnisse und das Kunsthandwerk rund um die Herstellung der Jurte bei den kirgisischen, kasachischen und karakalpakischen Völkern wurden in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen.
Wie AZERTAC unter Berufung auf die kirgisische Nationale Nachrichtenagentur KABAR berichtet, teilte dies die Leiterin der Präsidialadministration der Republik Usbekistan, Saida Mirziyoyeva, mit.
Ihr zufolge wurde die entsprechende Entscheidung auf der 20. Sitzung des Zwischenstaatlichen Komitees zum Schutz des immateriellen Kulturerbes getroffen, die in Delhi (Indien) stattfand.
Diese Nominierung vereint Kirgisistan, Kasachstan und Usbekistan.
Saida Mirziyoyeva betonte, dass die Jurte nicht nur eine traditionelle Wohnform der turkischen Völker sei, sondern zugleich ihr historisches Gedächtnis, ihre Weltanschauung und ihre kulturelle Identität widerspiegele.
Zudem wies sie darauf hin, dass die Jurte bereits zuvor in die Nationale Liste des immateriellen Kulturerbes Usbekistans aufgenommen worden sei. Die Aufnahme in die UNESCO-Liste stelle eine internationale Würdigung der Arbeit von Handwerkern, Forschern und Bewahrern der Tradition dar, die dieses Erbe über viele Jahre hinweg geschützt und weitergegeben haben.


