Der Präsident der Zionist Rabbinic Coalition, Rabbiner Stuart Weinblatt, führte eine Delegation der Koalition an, die Aserbaidschan mit der Mission besuchte, die jüdische Einheit zu stärken und die Beziehungen zwischen dem Staat Israel, den jüdischen Gemeinden weltweit und Aserbaidschan auszubauen, berichtet die Website STMEGI.
Laut Rabbiner Weinblatt bestand das Ziel des Besuchs darin, sich persönlich vom Niveau der Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Israel zu überzeugen, Dankbarkeit für die warme Haltung auszudrücken und die Bedeutung der Vertiefung des Dialogs zwischen den Völkern zu betonen.
„Für viele von uns war es der erste Besuch in Aserbaidschan, und wir wussten nicht, was uns erwartet. Doch wir waren aufrichtig beeindruckt von der Sauberkeit der Stadt, der Abwesenheit von Kriminalität und dem respektvollen Umgang mit der jüdischen Gemeinde“, sagte Rabbiner Stuart Weinblatt.
Die Delegationsmitglieder besuchten alle drei Synagogen in Baku – die der Bergjuden, die sephardische und die aschkenasische – sowie die jüdische Schule Nr. 46 und weitere Bildungseinrichtungen, wo sie sich mit der kulturellen und aufklärerischen Arbeit vertraut machten. Besonders eindrucksvoll war der Besuch in Kuba, wo die Delegation die Siedlung Krasnaja Sloboda erkundete – eine der wenigen vollständig jüdischen Siedlungen ausserhalb Israels.
„Wir waren begeistert vom Museum der Bergjuden, das die Geschichte der jüdischen Gemeinschaft Aserbaidschans tiefgründig und berührend vermittelt. Wir erfuhren auch, dass bekannte israelische Künstler wie Jaffa Yarkoni und Omer Adam aserbaidschanische Wurzeln haben – ein lebendiges Beispiel für die kulturelle Verbindung zwischen unseren Völkern“, fügte Weinblatt hinzu.
Die Delegation besuchte ausserdem ein koscheres Restaurant und hob das hohe Serviceniveau sowie die Gastfreundschaft hervor. Sie betonte, dass Aserbaidschan der Welt zeigt, wie ein Land mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit freundschaftliche Beziehungen zu Israel pflegen und sichere Bedingungen für jüdisches Leben schaffen kann.
„Wir reisten mit einem Gefühl tiefen Respekts und grosser Dankbarkeit ab. Aserbaidschan hat der ganzen Welt gezeigt, dass Multikulturalismus und religiöse Toleranz nicht bloss ein Schlagwort sind, sondern eine gelebte Realität, in der Menschen in Frieden und gegenseitigem Verständnis zusammenleben“, fasste Rabbiner Stuart Weinblatt zusammen.


