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GESCHICHTE UND ERBE

Literarische Brücke zwischen Frankreich und Aserbaidschan: In Paris wurde der 120. Geburtstag von Banine gefeiert

Dezember 12, 2025
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Auf Initiative der Botschaft Aserbaidschans in Frankreich fand anlässlich des 120. Geburtstags von Umm el-Banu Assadullajewa (Banine), einer französischen Schriftstellerin aserbaidschanischer Herkunft, eine Gedenkveranstaltung statt.

Bei der Veranstaltung im Kulturzentrum der Botschaft hielt Botschafterin Leyla Abdullajewa eine Ansprache. Sie betonte, dass dieses Jubiläum nicht nur eine historische Erinnerung darstelle, sondern auch darauf abziele, das literarische Erbe einer Schriftstellerin neu zu beleben, die die Umbrüche des 20. Jahrhunderts überlebt und ihre eigene Stimme bewahrt habe. In einer wohlhabenden und fortschrittlichen Familie in Baku geboren, glich Banines Leben selbst einem Roman. Politische Unruhen, Revolutionen und erzwungene Migrationen in ihrer Jugend prägten ein Schicksal, das nationale Grenzen überwand. In Paris fand sie Zuflucht und entwickelte sich zu einer Schriftstellerin, die zugleich die Stimme ihres Heimatlandes Aserbaidschan und den intellektuellen Geist ihrer neuen Heimat verkörperte.

Die Botschafterin lud die Gäste ein, einen Dokumentarfilm über das bewegte Leben Banines anzusehen. Zudem kündigte sie eine anschliessende Ausstellung an, die Banine gewidmet ist und ihre Bücher, Korrespondenz, persönlichen Archive sowie Fotografien präsentiert, die Einblick in ihr Leben geben. Diese Ausstellung zeige, dass Banine nicht nur ein Symbol der Literatur sei, sondern auch für Gedankenfreiheit, Mut und kreative Kraft stehe.

„Der 120. Geburtstag von Banine ist ein bedeutendes Ereignis für das literarische Gedächtnis Frankreichs und Aserbaidschans. Sie gehört zu den wenigen Schriftstellerinnen, denen es gelungen ist, eine dauerhafte Brücke zwischen zwei Kulturen zu schlagen“, fügte sie hinzu.

Nach der Filmvorführung hielten Jimmy und Irène Frachon, Mitglieder der Familie Frachon, bei der Banine Französisch unterrichtete, Alexander Stroev, Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Sorbonne, Vazeh Askerov, Geschäftsführender Direktor der Französisch-Aserbaidschanischen Universität (UFAZ) und Autor eines Buches über Banine, Huseyn Dschawadsade, Regisseur des Dokumentarfilms über ihr Leben, sowie Salatyn Schamilowa, Doktorandin an der Universität Bukarest, Ansprachen.

Die Mitglieder der Familie Frachon erklärten, dass Banine für sie die ihnen nächststehende Grossmutter gewesen sei. Ihren Aussagen zufolge war sie nicht nur eine bedeutende Schriftstellerin, sondern auch eine Persönlichkeit, die ihr Leben tief geprägt habe. Ende der 1960er Jahre trat sie in die Familie ein und wurde rasch zu einer engen Freundin der Eltern sowie zu einer aufmerksamen Grossmutter für die Kinder. Die Frachons teilten Erinnerungen an Banine aus ihrer Kindheit und Jugend und betonten, dass sie ihnen grosses Vertrauen in das Schreiben und in die Stärke der eigenen Überzeugungen vermittelt habe.

Weitere Redner sprachen über die Entstehung des Dokumentarfilms über Banine sowie über wissenschaftliche Forschungen zu ihrem Werk.

Im Anschluss an die Ansprachen machten sich die Teilnehmer mit der Ausstellung vertraut, die dem Leben und dem literarischen Schaffen Banines gewidmet ist.

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