Im Aserbaidschanischen Kulturzentrum Berlin fand das Konzert „Frieden und Koexistenz“ statt. Der Abend war dem Tag des Sieges Aserbaidschans sowie dem 140. Geburtstag von Üzeyir Hacıbəyli gewidmet. Rund 400 Besucher kamen zusammen, darunter Menschen aus Kultur, Wissenschaft, Bildung, Diplomatie und verschiedenen Diasporas.
Zu Beginn wurde eine kurze Schweigeminute zum Gedenken an die Gefallenen gehalten, bevor Videobeiträge zum historischen Anlass und zum Schaffen von Üzeyir Hacıbəyli gezeigt wurden.
In seiner Ansprache ging der Botschafter Nasimi Aghayev auf die Bedeutung von Schuscha und auf den kulturellen Beitrag von Üzeyir Hacıbəyli ein. Anschliessend richtete sich Firangiz Alizade, eine international bekannte aserbaidschanische Komponistin, an das Publikum und erzählte über die Relevanz musikalischer Traditionen heute.
Im anschliessenden Konzert traten unter anderem Ejub Guliyev, Ramil Qasimov, Inara Babaeva und Sahavat Mammadov auf. Begleitet vom Berliner Philharmonischen Kammerorchester wurden Werke von Üzeyir Hacıbəyli sowie weiterer aserbaidschanischer und europäischer Komponisten gespielt. Das Publikum reagierte aufmerksam und interessiert, sodass ein zusätzliches Stück aufgeführt wurde. Im Programm waren auch Ausschnitte aus „Arschin mal alan“ zu hören.
Zum Schluss erklang das Lied „Aserbaidschan“, mit dem der Abend abgerundet wurde.







