Mit Unterstützung des Staatlichen Komitees für Diasporaangelegenheiten der Republik Aserbaidschan wurde das symphonische Werk „Heinrich und Leyla“ der in Deutschland lebenden aserbaidschanischen Komponistin Khadidscha Seynalova im Denkmalsaal der Christuskirche in Detmold aufgeführt.
Im Rahmen des Konzertprogramms, das der 200-jährigen Geschichte der Freundschaftsbeziehungen zwischen Aserbaidschan und Deutschland gewidmet war, trat das international zusammengesetzte Orchester „Bridge of Sound“ auf. Unter der Leitung des Dirigenten Farhad Garayusifli entstand mit dem Werk eine einzigartige Synthese von östlicher und westlicher Musik, die das Publikum tief beeindruckte. In dem aus 12 Teilen bestehenden Werk „Heinrich und Leyla“ fanden neben europäischen klassischen Orchesterinstrumenten auch Elemente des aserbaidschanischen Mugham breite Verwendung. Mit der Sprache der Musik vermittelte das Werk den internationalen Zuhörern den Reichtum unseres nationalen Erbes und spielte die Rolle einer kulturellen Brücke zwischen den Völkern.

Komponistin Khadidscha Seynalova sprach über die Entstehungsgeschichte des Werkes, die darin widergespiegelten Ereignisse und die historischen Wurzeln der aserbaidschanisch-deutschen Freundschaft.
Der deutsche Forscher Maik Fleck dankte der Autorin für dieses Projekt und würdigte es als ein wichtiges Beispiel für den kulturellen Dialog zwischen beiden Völkern.

Es sei angemerkt, dass die seit vielen Jahren in Deutschland lebende und wirkende Komponistin, promovierte Kunstwissenschaftlerin, künstlerische Leiterin des deutschen Orchesters „Bridge of Sound“, Gründerin und Vorsitzende der gleichnamigen Gesellschaft, Khadidscha Seynalova, vom deutschen Kulturministerium mit dem Titel „Beste Komponistin des Jahres 2024“ sowie mit der Auszeichnung „Artist in Residence“ geehrt wurde. Unsere Landsfrau ist Gründerin und künstlerische Leiterin des Internationalen Musikfestivals „Harmony of Sound“ in Deutschland, Dozentin am Detmolder Konservatorium und an der Universität Paderborn sowie Autorin von über 40 wissenschaftlichen Büchern, Werken und Lehrmaterialien, die in Deutschland, den Niederlanden, Grossbritannien, Aserbaidschan und Japan veröffentlicht wurden. Khadidscha Seynalova wurde zudem mit der „Nizami“-Medaille des Kulturministeriums der Republik Aserbaidschan sowie mit der Medaille „Für Verdienste in der Diasporaarbeit“ der Republik Aserbaidschan ausgezeichnet.


