Der Sonderbeauftragte des aserbaidschanischen Präsidenten hat in Bern mehrere Treffen abgehalten

Im Rahmen seines Arbeitsbesuchs in der Schweiz hat der Sonderbeauftragte des Präsidenten Aserbaidschans, Elchin Amirbekov, Treffen mit dem Schweizer Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten, Alexandre Fasel, sowie mit dem Vorsitzenden der Aussenpolitischen Kommission der Nationalversammlung, Laurent Wehrli, und dessen Stellvertreterin Sibel Arslan abgehalten. Bei den Gesprächen wurden der aktuelle Stand und die Perspektiven der bilateralen Beziehungen zwischen Aserbaidschan und der Schweizerischen Eidgenossenschaft ausführlich erörtert.

Beide Seiten bekräftigten ihre Entschlossenheit, die praktische Zusammenarbeit in politischen, wirtschaftlichen und humanitären Bereichen weiter zu vertiefen, und bekundeten ihr gegenseitiges Interesse an einer Intensivierung der interparlamentarischen Kontakte. Elchin Amirbekov informierte seine Gesprächspartner zudem über den Stand und die Aussichten der armenisch-aserbaidschanischen Normalisierung sowie über konkrete Schritte Aserbaidschans zur Sicherung nachhaltigen Friedens und regionaler Entwicklung.

In diesem Zusammenhang wurde die strategische Bedeutung der Wiederherstellung regionaler Verkehrsverbindungen und der Stärkung des Transitpotenzials des südlichen Kaukasus erläutert, insbesondere durch die Inbetriebnahme des Zangezur-Korridors, der auch die Trump-Route im Namen des internationalen Friedens und Wohlstands umfasst. Während seines Aufenthalts hielt der Präsidentenvertreter zudem eine Präsentation zu geopolitischen Prozessen im südlichen Kaukasus und zum Friedensprozess zwischen Aserbaidschan und Armenien, organisiert vom Politischen Klub Bern – einer angesehenen Plattform, die führende Persönlichkeiten der politischen und wirtschaftlichen Elite des Landes vereint – und beantwortete die Fragen der Teilnehmenden.

Bei den geführten Gesprächen informierte Elchin Amirbekov die Schweizer Seite ausserdem ausführlich über die Zerstörung aserbaidschanischer Kulturerbe-Stätten während der armenischen Besatzungsjahre und über das umfangreiche Minenproblem des Landes und übergab entsprechende Publikationen.

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