In der Opernstudie der nach Üzeyir Hacibäyli benannten Staatlichen Musikakademie Baku wurde Giuseppe Verdis Oper „Il trovatore“ aufgeführt.
Wie AZÄRTAC berichtet, bildet dieses Werk zusammen mit den Opern „La Traviata“ und „Rigoletto“ die sogenannte „berühmte Trilogie“ des grossen Komponisten. Das musikalische Werk gilt mit seiner ununterbrochenen Intensität über vier Akte hinweg als ein Juwel der Weltoper und erfreut sich seit mehr als 170 Jahren grosser Beliebtheit bei Musikliebhabern und Opernfreunden, wobei jede Aufführung ein breites Publikum anzieht.
Diese italienischen Leidenschaften waren zuletzt vor einigen Jahren auf einer Bühne in Baku zu erleben – nun konnten die Zuschauer erneut Zeugen einer Geschichte von unversoehnlicher Feindschaft, treuer Liebe, kraftvollen Konflikten und starken Emotionen werden.
An diesem ausverkauften Abend erklangen erneut weltberühmte Opernhits: der Chor „Miserere“, der Zigeunerchor mit den Hammerschlägen aus der Schmiede, Leonoras Kavatine „Tacea la notte placida“, Manricos Arie „Di quella pira“ und die populaere Arie des Grafen di Luna „Il balen del suo sorriso“. Dazu kamen Azucenas Arien und Szenen wie „Son, son tuo figlio?“ und „Stride la vampa“ sowie das Duett von Leonora und Manrico, das mehrmals mit „Bravo“-Rufen aus dem vollbesetzten Saal begleitet wurde.
Die Hauptrollen wurden von bekannten Künstlern der aserbaidschanischen Vokalszene verkörpert. Die Verdiente Künstlerin Afaq Abbasova stellte Leonora dar, waehrend der Verdiente Künstler Farid Aliyev mit grosser Meisterschaft in die Rolle des Manrico schlüpfte. Als Graf di Luna überzeugte der talentierte Vokalist Taleh Yahyayev mit einem breiten Spektrum an Emotionen. Der Verdiente Künstler Anton Ferschtandt trat als Ferrando, der Kommandant der Stadtwache, auf. Die Verdiente Künstlerin Sänä Äsädova gestaltete die Azucena und beeindruckte in einer der zentralen Rollen mit ihrem tiefen Mezzosopran. Unter den weiteren Mitwirkenden waren die Solisten des Theaters Säma Hämzäyeva als Leonoras Freundin Ines und Igor Jadrov als alter Zigeuner.
Das Symphonieorchester des Aserbaidschanischen Staatlichen Akademischen Opern- und Balletttheaters wurde vom Verdienten Künstler Eyyub Guliyev dirigiert.
Die in italienischer Sprache inszenierte Aufführung hinterliess mit ihrer dramatischen Handlung und ihren virtuosen Darbietungen einen nachhaltigen Eindruck im kulturellen Leben der Hauptstadt. Die langanhaltenden Ovationen des Publikums bestaetigten dies eindrucksvoll.
Regie führte der Verdiente Künstler Hafiz Guliyev, Chormeisterin war die Verdiente Künstlerin Sevil Haciyeva.









